GUSTAV KLIMT. DIE ZEICHNUNGEN

ERGÄNZUNGSBAND ZUM WERKKATALOG VON ALICE STROBL

 

Dr. Marian Bisanz-Prakken


Das Forschungsprojekt zu den Zeichnungen Gustav Klimts nahm 1963 seinen Ausgang von der umfangreichen Klimt-Sammlung der Albertina. Heute enthält dieser herausragende Bestand rund 170 Zeichnungen aus allen Schaffensphasen des Künstlers, ergänzt durch wichtige Dauerleihgaben. Hinzu kommt das Klimt-Archiv mit rund 100 Originalobjekten: Briefe, Ansichtskarten, Fotos, Originalaufnahmen seiner Arbeiten, Urkunden, sowie die von Klimt entworfenen Ausstellungsplakate.  


Nach jahrzehntelangen Forschungsarbeiten veröffentlichte Dr. Alice Strobl zwischen 1980 und 1984 ihren dreibändigen Werkkatalog sämtlicher Zeichnungen von Gustav Klimt, 1989 gefolgt von einem Ergänzungsband. In dieser epochalen Publikation wurden über 3900 Werke chronologisch erfasst und eingehend beschrieben. 1990 übertrug Dr. Alice Strobl ihre Arbeit Dr. Marian Bisanz-Prakken, die ihr seit 1975 assistiert hatte und seit der Übernahme des Projekts nach letztem Stand rund 400 Zeichnungen neu bestimmen konnte. Diese Neuzugänge werden derzeit im Hinblick auf einen zu publizierenden Ergänzungsband dokumentiert und wissenschaftlich bearbeitet.


Eine wesentliche Voraussetzung für die Aufdeckung neuer Klimt-Zeichnungen sind die regen  Kontakte mit in- und ausländischen Auktionshäusern, Galerien und Privatsammlern.  Die Albertina ist die weltweit einzige Institution, in der das gesamte zeichnerische Werk von Gustav Klimt ­ verbunden mit einer intensiven Ausstellungs- und Publikationstätigkeit - seit einem halben Jahrhundert kontinuierlich erforscht wird.

 

Kontakt

 

 

Ria Munk III von Gustav Klimt. Ein posthumes Bildnis neu betrachtet

Erstveröffentlichung in: Parnass 3/2009

 

 

Der Klimt, den keiner kannte

In: Die Presse 10. November 2007

 

Zurück