KLASSISCHE MODERNE, KUNST NACH 1945 UND GEGENWARTSKUNST


Die Bestände der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dominieren Werke des Expressionismus,

der zentralen Kunstströmung dieser Zeit in Deutschland und Österreich.
Hervorzuheben sind umfangreiche Werkblöcke von Künstlern der "Brücke" und des "Blauen Reiters". Dazu zählen u. a. Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Otto Mueller, Emil Nolde sowie Franz Marc und Wassilij Kandinsky.
Mit jeweils über 1.000 Blättern ist das Œuvre von Oskar Kokoschka und Alfred Kubin vorrangig in der Albertina repräsentiert.
Von Pablo Picasso, der prägendsten Künstlerpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts, gibt es beachtliche Druckgrafikbestände aus allen Perioden seines Schaffens.
Die internationale Kunstentwicklung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird vor allem durch amerikanische und deutsche Kunst dieser Zeit gespiegelt. Zu nennen sind u. a. Jackson Pollock, Andy Warhol, Roy Liechtenstein, Barnett Newman, Alex Katz, Georg Baselitz, Anselm Kiefer und Sigmar Polke, Markus Lüpertz und Gerhard Richter.
Einen Sammlungsschwerpunkt bildet die österreichische Nachkriegskunst mit einer repräsentativen Auswahl an Arbeiten u. a. von Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Max Weiler, Günter Brus und Herbert Brandl.

Die in der Sammlung vorhandenen Bestände der Klassischen Moderne bis zur Kunst der Gegenwart wurden 2007 auf ideale Weise durch Dauerleihgaben der Sammlungen Rita und Herbert Batliner sowie Eva und Mathias Forberg bereichert und ergänzt. Mit über 200 Werken von Claude Monet, Paul Cézanne, Pablo Picasso, Joan Miró, Marc Chagall, Kasimir Malewitsch, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Mark Rothko, Francis Bacon, Anselm Kiefer, Georg Baselitz und Alex Katz, Arnulf Rainer und Maria Lassnig ermöglichen sie einen komprimierten Überblick zur Kunst der Moderne vom französischen Impressionismus bis zur Gegenwart.

 

 

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