Architekturzeichnungen des Hofbauamtes

 

Neben dem homogenen Bestand des "Atlas Stosch" weist die Architekturabteilung der Albertina

als zweiten großen Schwerpunkt Zeichnungen hofbauamtlicher Provenienz auf.

Dieser Sammlungsteil umfasst mehr als 4.000 Zeichnungen, die im Zeichenbüro der höfischen, später staatlichen Baubehörden der Monarchie entstanden sind. Die Blätter selbst waren bis 1918 in diversen k. k. Archiven untergebracht. Danach wurden sie großteils der Albertina übergeben. Durch diese Vereinigung der gesamten Produktion der im Wiener Hofbauamt beheimateten Zeichnungsbüros sollte das habsburgische Bauwesen zwischen 1700 und 1918 umfassend dokumentiert werden.

 
Die topografische Spannweite der "Hofbauamtszeichnungen" reicht von Wien über die österreichischen Bundesländer weiter in die ehemaligen habsburgischen Kronländer und über die Bauten Kaiser Maximilians von Mexiko sogar bis ins ferne Mittelamerika. Weitere europäische Länder, darunter Belgien, Deutschland und Frankreich sowie Lettland und Russland, sind durch Blätter aus anderen kaiserlichen Sammlungsbeständen vertreten.

 

 

BILDERGALERIE