Im Jahr 2000 kam die Sammlung der weltweit ersten auf Fotografie und Reproduktionstechniken spezialisierten Schule als Dauerleihgabe an die Albertina. Sie umfasst rund 70.000 Bilder, 15.000 Bücher, zahlreiche Kameras und anderes fotografisches Zubehör.
1888 vom Fotochemiker, -historiker und Pädagogen Josef Maria Eder gegründet, verfügte die Schule vor allem über eine Vorbildersammlung zur Ausbildung von Fotografen mit außer-
gewöhnlichen frühen Belegen der Technik (etwa ein Exemplar des ersten Buchs mit Fotografien, dem "Pencil of Nature", von William Henry Fox Talbot oder zahlreiche Daguerreotypien). Des Weiteren sind auch zahlreiche Beispiele aus den Versuchslabors der "Graphischen" erhalten, die von den ersten Röntgenaufnahmen Österreichs über Kurzzeit- und Mikroaufnahmen bis zur fotochemischen Spur elektrischer Entladungen reichen.
Ab 1909 war die "Graphische" darüber hinaus ein Zentrum der piktorialistischen Fotografie und bildete einige ihrer wichtigsten österreichischen Exponenten aus, etwa Rudolf Koppitz, Antios (Anton Josef Třcka), Karel Novák oder Trude Fleischmann, von denen die Sammlung über reiche Bestände verfügt.
Fotografie der Gegenwart
Mag. Walter Moser
Fotografie des 19. Jahrhunderts
Dr. Maren Gröning
Fotografie der Jahrhundertwende und der Klassischen Moderne
Dr. Astrid Mahler (Karenz)
Dr. Anna Hanreich
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Geschlossen: 15. Juli bis 15. August,
24. Dezember bis 6. Jänner, an gesetzlichen Feiertagen und bei Wartung
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