Die Plakatsammlung der Albertina besteht aus etwa 20.000 Bildplakaten und Plakatentwürfen. Ihr wertvoller Bestand von rund
4000 Objekten aus der Zeit der Entstehung des Mediums um 1850 bis in die Dreißigerjahre des 20. Jahrhunderts ist von internationalem
Rang. Die Sammlung spiegelt die gesamte Geschichte des künstlerischen Plakates wider.
Herausragende Beispiele sind die frühen französischen Plakate eines Jules Chéret, Alphonse Mucha oder Toulouse-Lautrec sowie
die Künstlerplakate der Pariser Künstlervereinigung "Salon des Cent", die erstmals die künstlerische Gestaltung und das Sammeln
von Plakaten propagierte.
Einen Höhepunkt der Sammlung bilden die Plakate der 1897 gegründeten Wiener Secession, darunter Werke von Gustav Klimt und
Egon Schiele.
Auch Plakat-Ikonen des deutschen und österreichischen Expressionismus sind vertreten, so zum Beispiel Werke von Ernst Ludwig
Kirchner, Erich Heckel oder Oskar Kokoschka.
Ein Großteil der Sammlung besteht aus europäischen und amerikanischen Reklameplakaten vom französischen Art Déco über das
großformatige italienische Plakat des Fin de Siècle bis hin zum humoristischen, oftmals rein typografischen "deutschen Sachplakat"
des beginnenden 20. Jahrhunderts. Aber auch Wahl- und politische Plakate, allen voran jene des gebürtigen Ungarn Mihàly Biró,
sowie Film- und Kriegsplakate sind in der Sammlung zahlreich repräsentiert.
| Montag bis Donnerstag | T +43 (0)1 53 483-470 |
| 10.00 bis 16.00 Uhr | F +43 (0)1 53 483-320 |
| Weitere Informationen |
Geschlossen: 15. Juli bis 15. August,
24. Dezember bis 6. Jänner, an gesetzlichen Feiertagen und bei Wartung
|
Montag bis Donnerstag |
T +43 (0)1 53 483-460 T +43 (0)1 53 483-470 |
| 10.00 bis 16.00 Uhr | F +43 (0)1 53 483-320 |
| Weitere Informationen | bibliothek@albertina.at |
Geschlossen: 15. Juli bis 15. August,
24. Dezember bis 6. Jänner, an gesetzlichen Feiertagen und bei Wartung
| Dr. Ingrid Kastel | T +43 (0)1 53 483-450 |
| Albertinaplatz 1 | F +43 (0)1 53 483-177 |
| 1010 Wien | E i.kastel@albertina.at |