Die Sammlung Batliner ist mit ihren 500 Werken der Klassischen Moderne eine der größten und bedeutendsten Privatsammlungen Europas. 2007 ging sie als unbefristete Dauerleihgabe an die Albertina.
Die Ausstellung - ein "Best of" der Dauerschausammlung der Albertina - zeigt 50 Werke und führt vom französischen Impressionismus
und Fauvismus, vom deutschen Expressionismus und der russischen Avantgarde über den Surrealismus bis zum Spätwerk Picassos
und Chagalls.
Die Auswahl von Meisterwerken der Sammlung Batliner wird durch bedeutende Gemälde der
Sammlung Eva und Mathias Forberg, die ebenfalls der Albertina als Dauerleihgabe übergeben wurde, ergänzt. Den Schwerpunkt dieser Sammlung bildet die Klassische
Moderne mit herausragenden Werken von Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky und August Macke.
Rita und Herbert Batliner sammeln seit fast einem halben Jahrhundert Kunst. Zu Beginn galt ihr Interesse vor allem dem Schaffen ihrer Zeitgenossen, etwa dem Werk Alberto Giacomettis. Bald dehnte sich die Leidenschaft des liechtensteinischen Sammlerpaares auf die bahnbrechenden Meister der klassischen Moderne aus, bis sie schließlich von Monet, Picasso, Matisse und Modigliani über Mark Rothko und Francis Bacon bis zu Alex Katz, Maria Lassnig, Anselm Kiefer und Georg Baselitz in die jüngste Gegenwart reichte.
Jahrzehntelang lebten Rita und Herbert Batliner in ihrem Haus vor allem mit jenem Sammlungsteil, dessen chronologische Grenzpfosten
die Seerosen von Claude Monet und Picassos fulminantes Spätwerk sind.
Im Frühjahr 2007 haben Herbert und Rita Batliner ihre wertvolle, in eine Stiftung eingebrachte Sammlung, die heute mehr als
500 Werke umfasst, der Albertina als Dauerleihgabe übergeben: Seitdem zeigt die Albertina in unterschiedlich konzipierten
Präsentationen eine Auswahl von Werken aus dieser seit vielen Jahren zu den bedeutendsten zählenden europäischen Privatsammlung.