Die Ausstellung präsentiert über 200 Pastelle, Aquarelle und Zeichnungen der Impressionisten und Postimpressionisten mit dem
vorrangigen Ziel, die herausragende Stellung ihrer Arbeiten auf Papier aufzuzeigen. Es ist international die erste Schau,
die sich ausschließlich diesem Thema widmet. Gerade unter den Künstlern des Impressionismus und Postimpressionismus
erlangte die Zeichnung einen der Malerei ebenbürtigen Rang, eine Gleichstellung, die für die Moderne zukunftsweisend
wurde.
Während sich die Gemälde von Monet, Degas, Renoir, Pissarro, Manet, Seurat, Signac, Cézanne und Gauguin größter Popularität
erfreuen, sind deren mindestens ebenso eindrucksvolle Arbeiten auf Papier weitaus weniger bekannt. Es war vor allem
das Verdienst dieser Künstler, der Zeichnung neben ihrer hauptsächlich sekundären Verwendung als vorbereitendes
Studienmaterial eine primäre Funktion zuzugestehen, sie als abgeschlossenes eigenständiges Kunstwerk neu zu definieren.
Rede Klaus Albrecht Schröder anlässlich der Eröffnung der Ausstellung (mp3)
Hrsg.
Klaus Albrecht Schröder,
Christine Ekelhart
304 Seiten
mit ca. 200 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-8321-9440-6, 29,00
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