Gottfried Helnwein zählt international zu den bedeutendsten österreichischen Künstlern. Anlässlich seines 65. Geburtstags widmet ihm die Albertina seine erste Retrospektive in Europa.
Über 150 Arbeiten aus allen Werkphasen geben Einblick in Helnweins Schaffen, das von der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft,
deren Reiz- und Tabuthemen geprägt ist. Bekannt wurde er vor allem durch seine
hyperrealistischen Bilder von verwundeten und bandagierten Kindern.
Selbst die Motive der amerikanischen Populärkultur wie Disney-Comicfiguren nehmen in Helnweins Bildern bedrohliche Formen an. Seine Selbstportraits zeigen den Künstler als Unterworfenen und Gefolterten - Schmerz, Verletzung und Gewalt sind wiederkehrende Motive in Gottfried Helnweins beunruhigenden und aufwühlenden Arbeiten.
Künstlergespräch
am 23.05.2013, ab 19 Uhr im Musensaal der Albertina
Rainer Nowak, Chefredakteur "Die Presse" im Gespräch mit Gottfried Helnwein.