Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten Künstlern der Gegenwart.
Seine Bildwelt, die der Künstler seit den 1960er Jahren in unterschiedlichen Variationen, Folgen und Serien auslotet, hat
die Malerei selbst als zentrales Thema. Es ist eine heterogene, manchmal disparat erscheinende Welt, die ganz verschiedene
und widersprüchliche Leitmotive gestaltet.
Das Misstrauen gegen das Festgelegte, gegen die Bindung an eine einmal entwickelte künstlerische Sprache hat Richter selbst
wiederholt dezidiert ausgesprochen.
Wenn er schreibt "ich verfolge keine Absichten, kein System, keine Richtung, ich habe kein Programm, keinen Stil, kein Anliegen" nimmt Richter Bezug auf diesen offenen Werkbegriff.
Die Albertina zeigt neben 70 Gemälden auch bedeutende Werkblöcke seiner Aquarelle und Zeichnungen.
Leihgaben bedeutender Sammlungen sowie Werke, die aus dem Besitz Gerhard Richters selbst stammen, ermöglichen es, die unterschiedlichen
Phasen der Entwicklung seines komplexen Schaffens von 1957 bis 2007 anschaulich zu zeigen. Ein bedeutender Teil der Exponate
stammt aus der Sammlung Frieder Burda, der Sammlung Böckmann und der Sammlung Ströher, gezeigt werden aber auch Werke einer
österreichischen Sammlung, die exklusiv in der Albertina präsentiert werden.
Größter Leihgeber der Aquarelle ist das Kunstmuseum Winterthur, weitere Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen kommen u.a. aus dem Besitz des Künstlers selbst. Mit der Präsentation der Arbeiten auf Papier widmet sich die Albertina einem Aspekt des Schaffens des Künstlers, der zuletzt vor nahezu einem Jahrzehnt beleuchtet wurde. So ergänzt diese erweiterte Auswahl die Präsentation der vorangegangen Ausstellungs-Stationen in Baden-Baden (Museum Frieder Burda) und Edinburgh (National Gallery Edinburgh) sowie die nachfolgende Schau in Duisburg (Museum Küppersmühle).
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Mag. (FH) Heinz Holzinger |
T +43 (0)1 534 83-525 |
| Albertinaplatz 1 | F +43 (0)1 534 83-199 |
| 1010 Wien | tourismus@albertina.at |
| Anfahrtsbeschreibung |
Hrsg. Götz Adriani,
Text von Götz Adriani,
Dieter Schwarz
Ostfildern-Ruit:
Hatje Cantz, 2009
Deutsch
184 Seiten, 119 Abb., davon 105 farbig
ISBN 978-3-7757-2136-3
Ausverkauft
Hrsg.
Klaus Albrecht Schröder,
Barbara Steffen,
Vorwort von
Klaus Albrecht Schröder,
Text von Barbara Steffen
Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz, 2009
Deutsch / Englisch, 176 Seiten, 124 farbige Abb.
ISBN 978-3-7757-2347-3, 15,00
Ausverkauft