In den 1960er-Jahren kam es zu einem dramatischen Richtungswechsel in der Kunst von Roy Lichtenstein: Nachdem seine frühen Arbeiten hauptsächlich Gemälde zur amerikanischen Geschichte und zum amerikanischen Westen umfassten, wandte er sich 1961 der Schwarzweißzeichnung zu. Inspiriert von der Werbe- und Medienillustration und Comic Strips, schuf Lichtenstein zwischen 1961 und 1968 etwa siebzig eindrucksvolle Schwarzweißzeichnungen, die in puncto Thema und Stil völlig neuartig waren. Der Künstler schuf in der gleichen Periode auch zahlreiche Schwarzweißgemälde, die vom Sujet her den Zeichnungen sehr nahe stehen. Letztere sind jedoch nicht als Vorstudien für die Leinwandwerke zu verstehen, sondern bilden eine eigenständige, unabhängige Werkgruppe. Die Albertina präsentiert die Schwarzweißzeichnungen ergänzt durch ausgewählte Schwarzweißgemälde erstmals gesammelt in einer Schwerpunktausstellung.
"Roy Lichtenstein: Black & White 1961-1968" wurde von The Morgan Library & Museum, New York organisiert.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Isabelle Dervaux, Kuratorin für Moderne und Zeitgenössische Zeichnung, The Morgan Library & Museum, New York.
"Roy Lichtenstein: Black & White 1961-1968" wird von der Terra Foundation for American Art gesponsert.
Hauptunterstützer sind ein anonymer Spender, The Broad Art Foundation, Doris Fisher, Agnes Gund, und Larry Gagosian,
mit zusätzlicher Unterstützung von Barbara Bertozzi Castelli, the Dedalus Foundation Inc., sowie David Nash und Lucy Mitchell-Innes.
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Mag. (FH) Heinz Holzinger |
T +43 (0)1 534 83-525 |
| Albertinaplatz 1 | F +43 (0)1 534 83-199 |
| 1010 Wien | tourismus@albertina.at |
| Anfahrtsbeschreibung |
The Black-and-White
Drawings, 1961-1968
Von Isabelle Dervaux,
Texte von Graham Bader,
Clare Bell, Thomas Crow,
Margaret Holben Ellis,
Lindsey Tyne
Hatje Cantz Verlag, Stuttgart, 29,00